Projekt: Remsfeld

Solarpark Remsfeld liefert Strom für 450 Haushalte

 

GESAMTLEISTUNG VON 1,8 MEGAWATT SORGT FÜR UMWELTFREUNDLICHEN STROM

Homberg-Remsfeld – Nur gut drei Monate sind seit dem Spatenstich Anfang Oktober 2011 auf dem Gelände an der A7 (Anschlussstelle Homberg) vergangen, bis die rund 7500 Photovoltaik-Module auf dem Gelände des neuen Solarparks den ersten Strom produzieren konnten. Insgesamt verfügt die 5 ha große Freiflächenanlage über eine Gesamtleistung von 1,8 MW und kann somit den durchschnittlichen Strombedarf von rund 450 Haushalten sicherstellen.

INVESTORENPROJEKT WIRD DURCH REGIONALEN GENERALUNTERNEHMER REALISIERT

Nach der zweijährigen Vorlaufphase konnte der Projektentwickler Planet|in|Green innerhalb weniger Monate mit den planerischen Maßnahmen den Grundstein für das Projekt in Homberg-Remsfeld legen. Nach Abschluss der Projektierung lag der wesentliche Bestandteil der Umsetzung nun in den Händen eines regionalen Generalunternehmens, der ConSolaris Energietechnik GmbH, Vorgängerin von Sonrisa Energiethechnik UG, beide mit Firmensitz in Edertal-Giflitz, die gemeinsam mit Partnern dieses Projekt realisiert hat. Der Fachbetrieb für erneuerbare Energien kann dabei auf jahrelange Erfahrung in der Umsetzung von Aufdach- sowie Freiflächenanlagen zurückblicken. Geschäftsführer Axel Bänsch zeigt sich nach Inbetriebnahme des Solarparks positiv gestimmt, denn die Durchführung der Montage- und Elektroarbeiten bis hin zur Abnahme bei nicht vorhersehbaren Witterungsbedingungen und innerhalb von nur drei Monaten war ein ambitioniertes Ziel. Termingerecht konnte der regionale Energieversorger E.ON Mitte das Gesamtprojekt vor Jahresende 2011 abnehmen und den ersten Strom in das regionale Netz einspeisen.

FREIFLÄCHENANLAGE MIT HOHER GESAMTLEISTUNG

Mit einer Gesamtleistung von 1,8 MW der knapp 7500 polykristallinen Module des Herstellers Risen Energy (jeweils mit einer Modulleistung von 240 Watt) zählt der Solarpark Remsfeld zu einer der größten realisierten Anlagen ohne Nachführtechnik in Nordhessen. Die Montage der Photovoltaik-Module war verbunden mit der Errichtung eines freistehenden Montagesystems mit einer Gesamtlänge von rund 6 km. Vergleichbare Dimensionen galten auch für die verlegten Kabelwege, Anschlüsse und Kommunikationseinheiten sowie für die grundlegenden Erdarbeiten. Die beiden Trafos aus dem Hause der E.ON speisen den von knapp 50 Zentralwechselrichtern umgewandelten Strom in das Versorgungsnetz ein. Doch der enorme Aufwand der Monteure hat sich gelohnt, denn der umweltfreundliche Solarstrom spart zukünftig rund 1100 Tonnen-CO2-Ausstoß pro Jahr ein und erzeugt rein rechnerisch im Jahr 1,65 Megawatt-Stunden Strom. Der weitere Betrieb, die Überwachung und Wartung innerhalb der Mindestlaufzeit von 20 Jahren erfolgen durch den Betreiber und Investor. Denn bei Anlagen dieser Größenordnung kann nur durch ständige Überwachung die Leistungsfähigkeit und der Stromertrag auf konstant hohem Niveau sichergestellt werden. Grundsätzlich gewinnt in der Photovoltaik-Branche der Dienstleistungsbereich „Service, Wartung und Überwachung“ zunehmend an Bedeutung, um das Potenzial bei kleinen wie großen Anlagen noch besser auszuschöpfen.